Unser Körper ist auf 37 Grad Kerntemperatur ausgelegt, Hitze und Sport treiben die Temperatur nach oben. Könnten wir nicht Schwitzen und uns dadurch kühlen, käme es zu Krämpfen, zu einem Hitzschlagund im Extremfall sogar zum Tod. Daher kühlt der Köper mit Schweiß. Verdunstung auf der Haut verbraucht Wärme.
1 Liter Schweiß rund 580 kacl, das entspricht in etwa dem Brennwert einer Tafel Schokolade.

Bei anstrengendem Sport oder bei großer Hitze schwitzen wir zwischen knapp 1 und 3 Litern pro Stunde. Allerdings gibt es von Mensch zu Mensch große Unterschiede. Es gibt sozusagen den feuchten und den trockenen Typ.

Überraschenderweise spielt die Sportlichkeit dabei eine andere Rolle, als man spontan glaubt. Denn wer viel Sport macht trainiert nicht nur seine Muskeln, sondern auch die Schweißdrüsen: Sie werden breiter und können mehr Flüssigkeit nach außen transportieren.

Das gleiche gilt für das Schwitzen aufgrund von Hitze. Je häufiger ich also in die Sauna gehe, umso besser kann ich Schwitzen.

Es gibt allerdings auch einen Unterschied zwischen Hitzeschitzen und Sportschwitzen und den konnten wir bei unserem Quarks-Experiment sehr schön zeigen.

Beim Sport dauert es länger bis wir anfangen zu schwitzen und der Schweißfluss ist höher.
Der Verlust an Salz ist dagegen hoch, d.h. sehr salziger Schweiß.

In der Sauna schwitzen wir schneller und mehr – bezogen auf die Zeit fast doppelt so viel wie beim Sport.
Aber anders als beim Sport hat der Körper noch genug Energie um das Salz aktiv aus dem Schweiß herauszufiltern. Der Schweiß ist daher weniger salzig.

Leider haben wir meinen Flüssigkeits- und Salzverlust bei den Dreharbeiten in der Sauna nicht gemessen 🙂